Solarwachstum: Marokko unter den afrikanischen Vorreitern
Angesichts des rasanten Ausbaus der Solarenergie in Afrika festigt Marokko seine Position unter den dynamischsten Märkten des Kontinents. Bis 2025 werden die nordafrikanischen Länder, einschließlich Marokko, gemeinsam 1,1 Gigawatt zusätzliche Photovoltaik-Kapazität installiert haben – ein deutliches regionales Wachstum.
Mit einer der höchsten Sonneneinstrahlungen weltweit und riesigen Flächen, die sich für Großanlagen eignen, verfügt Marokko über große natürliche Vorteile. Diese geografische Lage begünstigt den Ausbau von Solar-Megaprojekten, die von einer nationalen Strategie zur Diversifizierung des Energiemixes und zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien vorangetrieben werden.
Diese Dynamik ist Teil eines kontinentalen Trends, der laut Welt-Solarenergierat bis 2025 einen Rekordwert von 4,5 Gigawatt installierter Solarkapazität erreichen wird – ein jährliches Wachstum von 54 %. Acht afrikanische Länder haben in diesem Jahr die 100-Megawatt-Marke bei installierter Solarleistung überschritten – ein Zeichen für die zunehmende Verbreitung dieser Technologie.
Die Entwicklung beschränkt sich nicht mehr nur auf die Produktion. Die Importe von Batteriespeichersystemen nach Afrika haben deutlich zugenommen, um die Nutzung von Solarenergie außerhalb der Tageslichtstunden zu optimieren. Dieser Trend stärkt die Wirtschaftlichkeit von Projekten – sei es für nationale Stromnetze, Unternehmen oder Privatpersonen.
Gleichzeitig verbessert der kontinuierliche Preisrückgang bei Photovoltaikmodulen und Batterien, die hauptsächlich von chinesischen Unternehmen geliefert werden, die Verfügbarkeit dieser Technologien. Laut Daten des Forschungszentrums Ember haben afrikanische Länder bis 2025 Solarmodule im Wert von 2 Milliarden US-Dollar und Batteriespeichersysteme im Wert von 2,6 Milliarden US-Dollar aus China importiert.
Für Marokko ergänzt dieses günstige internationale Umfeld einen strukturierten Regulierungsrahmen, der saubere Energie fördert. Das Königreich ist somit gut positioniert, um seine Rolle in der regionalen Energiewende zu festigen und das Wachstum der Solarenergie in Afrika bis 2030 zu unterstützen.
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