Spanien schließt aus, dass Marokko die Auslieferungskooperation beendet
Der Innenminister Spaniens, Fernando Grande-Marlaska, hat die Möglichkeit ausgeschlossen, dass Marokko sein Auslieferungsabkommen mit Spanien aussetzt, und betont, dass die gerichtliche und sicherheitspolitische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern stark bleibt.
Während eines Besuchs in Ceuta verwies Grande-Marlaska auf seine frühere berufliche Erfahrung in der Justiz und sagte, dass die Zusammenarbeit mit Marokko in Auslieferungsfällen in dieser Zeit effektiv funktioniert habe. Er wies darauf hin, dass das gleiche Maß an Koordination heute in seiner Rolle als Innenminister fortbesteht.
Der spanische Minister beschrieb die Zusammenarbeit mit Marokko in Auslieferungs- und Justizangelegenheiten als außergewöhnlich und betonte die enge Beziehung zwischen den beiden Ländern in mehreren Bereichen. Er hob auch hervor, was er als eine auf Vertrauen und gegenseitigem Engagement basierende Beziehung charakterisierte.
Grande-Marlaska sagte, er könne sich kein Problem vorstellen, das diese Zusammenarbeit ernsthaft beeinträchtigen könnte. Seine Äußerungen erfolgen im Rahmen von Diskussionen über die Effektivität der Verfahren zur Behandlung von Personen, die von den Behörden eines der beiden Länder gesucht werden.
Laut spanischen Medienberichten wies der Minister die Möglichkeit entschieden zurück, dass Marokko die Umsetzung seiner Auslieferungsvereinbarungen mit Spanien stoppen könnte. Seine Kommentare unterstreichen Madrids Interesse an einer engen Koordination mit Rabat in gerichtlichen und sicherheitspolitischen Angelegenheiten.
Der Auslieferungsrahmen ist Teil eines umfassenderen Netzwerks bilateraler Zusammenarbeit zwischen Marokko und Spanien, insbesondere in Bereichen, die mit der Strafverfolgung, der gerichtlichen Koordination und der grenzüberschreitenden Sicherheit verbunden sind.
Die Position der spanischen Regierung deutet darauf hin, dass Madrid derzeit erwartet, dass die bestehenden Mechanismen in Betrieb bleiben, und die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Marokko als ein wichtiges Element der bilateralen Beziehungen ansieht.
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