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Strategische Partnerschaft: Marokko und Kasachstan stärken ihre justizielle Zusammenarbeit mit drei neuen Abkommen
Marokko und Kasachstan haben einen wichtigen Schritt in ihren bilateralen Beziehungen getan, indem sie am vergangenen Donnerstag drei Abkommen zur Stärkung ihrer justiziellen Zusammenarbeit im Strafbereich unterzeichnet haben. Diese Abkommen zielen darauf ab, die grenzüberschreitende Kriminalität wirksamer zu bekämpfen und gleichzeitig die Rechtsstaatlichkeit und Gerechtigkeit zwischen den beiden Nationen zu festigen.
Bei der Unterzeichnungszeremonie in Rabat verpflichteten sich der marokkanische Justizminister Abdellatif Ouahbi und der kasachische Generalstaatsanwalt Berik Asyłow. Diese Übereinkommen veranschaulichen die wachsende strategische Partnerschaft zwischen Marokko und Kasachstan, deren Zusammenarbeit im Rechts- und Justizbereich voraussichtlich gestärkt wird, um auf aktuelle globale Herausforderungen, insbesondere organisierte Kriminalität und Terrorismus, zu reagieren.
Drei Konventionen für eine verstärkte Zusammenarbeit
Das erste Übereinkommen betrifft die Rechtshilfe in Strafsachen, eine wichtige Vereinbarung zur Verbesserung der Koordinierung bei Ermittlungen, Ermittlungen und der Beweiserhebung zwischen den beiden Ländern. Dieser Mechanismus wird eine schnellere und wirksamere Reaktion auf grenzüberschreitende Kriminalität ermöglichen.
Die zweite Konvention betrifft die Überstellung von Strafgefangenen, eine humanitäre Initiative, die es den Gefangenen ermöglichen soll, ihre Strafen in ihrem Herkunftsland zu verbüßen. Diese Maßnahme erleichtert ihre soziale Wiedereingliederung und stärkt die menschliche Dimension der Gerechtigkeit.
Schließlich ist das Dritte Übereinkommen über die Auslieferung von Straftätern von entscheidender Bedeutung für die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. Dadurch wird sichergestellt, dass Kriminelle, die vor der Justiz in einem der beiden Länder fliehen, im Einklang mit internationalen und nationalen Gesetzen vor Gericht gestellt werden.
Strategische Zusammenarbeit
Diese Konventionen verdeutlichen nicht nur ein starkes gegenseitiges Engagement, sondern auch eine echte strategische Partnerschaft zwischen den beiden Nationen. Bei der Unterzeichnung betonte Herr Ouahbi, dass diese Abkommen die Struktur der bilateralen Zusammenarbeit stärken und fügte hinzu, dass ihre Umsetzung eine wirksamere Bekämpfung der Kriminalität in all ihren Formen ermöglichen werde.
Herr Asyłow brachte seinerseits zum Ausdruck, dass diese Konventionen die historischen Bindungen und das gegenseitige Vertrauen zwischen Marokko und Kasachstan widerspiegelten. Er betonte auch, dass diese Vereinbarungen neue Perspektiven für die Zusammenarbeit im Bereich der Strafjustiz eröffnen, insbesondere im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terrorismus.
Globale Probleme
Die drei unterzeichneten Konventionen symbolisieren einen weiteren Schritt zur Festigung der internationalen Zusammenarbeit bei der Kriminalitätsbekämpfung. Sie sind Teil eines globalen Kontexts, in dem Sicherheitsherausforderungen zunehmend miteinander verknüpft sind. Marokko und Kasachstan zeigen durch diese Abkommen ihren gemeinsamen Wunsch, Sicherheit und Stabilität sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene zu stärken.
Die Unterzeichnung dieser Konventionen ebnet den Weg für eine sicherere und gerechtere Zukunft, die auf gegenseitigem Respekt, Solidarität und internationaler Zusammenarbeit basiert. In einer Welt, in der Kriminalität keine Grenzen kennt, stellen diese Abkommen einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte der Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern dar und kündigen eine noch fruchtbarere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren an.
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