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Studie: Schwarze, Muslime und Asiaten sind in Deutschland stärker von Armut bedroht
Eine aktuelle Studie ergab, dass diejenigen, die in Deutschland unter Diskriminierung und Rassismus leiden – etwa Schwarze, Muslime und Asiaten – stärker von Armut bedroht sind. Diese Menschen sind möglicherweise nicht unbedingt durch eine gute Bildung wie Berufsausbildung und höhere Abschlüsse vor Armut geschützt.
Rassismus ist in Deutschland weit verbreitet, doch welche konkreten Folgen hat er für die Betroffenen und diejenigen, die Diskriminierung erfahren? Eine Frage, deren Antworten das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM in Berlin in einer Studie der Soziologieforscherinnen Zerrin Salikotluk und Klara Budkovic untersucht hat, um herauszufinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Rassismus und Armut gibt.
Das Ergebnis der Studie kam zu dem Schluss, dass die Antwort „Ja“ lautet: Sicherlich sind diejenigen, die Diskriminierung und Rassismus ausgesetzt sind, stärker der Armut ausgesetzt. Diese Studie basiert auf Analysen des Nationalen Observatoriums für Diskriminierung und Rassismus – NaDiRa –, für dessen Leitung die Forscherin Zerrin Salikotluk mitverantwortlich ist.
In diesem Zusammenhang sagt der Forscher: „Wenn wir uns die amtlichen Statistiken oder Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung ansehen, werden wir feststellen, dass sie größtenteils zwischen Menschen mit Migrationshintergrund und solchen mit deutscher Staatsbürgerschaft aufgeteilt sind.“ Bisher ist nicht zu klären, wie von Rassismus betroffene Menschen in Deutschland leben.“ Es gibt auch Menschen mit Migrationshintergrund, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und ebenfalls Rassismus ausgesetzt sind.
Alltägliche Rassendiskriminierung
Um den Zusammenhang zwischen Armut und Rassismus zu klären, wurden Umfragen und Studien in verschiedenen Bereichen durchgeführt : dem Bildungssystem, dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt und dem Gesundheitssektor, so die Forscherin Zerrin Salikotluk im DW-Interview.
Andere Studien haben bereits gezeigt, dass es beispielsweise bei der Arbeitssuche zu Diskriminierung kommt und dadurch das Risiko steigt, unterhalb der Armutsgrenze leben zu müssen.
Als armutsgefährdet gilt in Deutschland eine Person, deren finanzielles Einkommen auf weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens im Land geschätzt wird. Im Jahr 2023 lag dieser Betrag bei 1.310 Euro pro Monat, und das Einkommen von fünf Prozent der Deutschen – die nicht aus der Migration stammen – lag trotz Vollzeitbeschäftigung nach eigenen Angaben unter diesem Betrag und Im Gegensatz dazu liegt dieser Anteil bei Schwarzen und Asiaten im Durchschnitt bei 20 Prozent.
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