Trump: Kuba steht kurz vor dem Zusammenbruch
US-Präsident Donald Trump erklärte, das sozialistische Kuba stehe kurz vor dem Zusammenbruch. Er verwies dabei auf die sich rapide verschlechternde Wirtschaftslage auf der Insel. Diese Aussage traf er am Dienstag während eines offiziellen Besuchs in Iowa, wo er die wachsenden Schwierigkeiten des kubanischen Regimes ansprach.
Laut Trump war Kuba stark von finanzieller und energetischer Unterstützung aus Venezuela abhängig, die in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen ist. „Früher erhielt Kuba Geld und Öl aus Venezuela. Das ist nicht mehr der Fall“, erklärte er und hob die direkten Auswirkungen der US-Sanktionen auf die Energielieferungen aus Caracas hervor.
Diese Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund einer Verschärfung der US-Politik gegenüber Venezuela. Washington beschlagnahmte kürzlich mehrere Öltanker, und der US-Präsident kündigte an, ein vollständiges Embargo gegen alle Schiffe zu verhängen, die sanktioniertes Öl nach Venezuela ein- oder ausreisen. Diese Maßnahme könnte Kuba, das stark von Kohlenwasserstoffimporten abhängig ist, direkt treffen.
Die Beziehungen zwischen Havanna und Washington sind seit Jahrzehnten von anhaltenden Spannungen geprägt. Kuba erlebt derzeit seine schwerste Wirtschaftskrise seit der Revolution unter Fidel Castro im Jahr 1959. Es herrscht akuter Mangel an Treibstoff und lebensnotwendigen Gütern, und die soziale Lage verschärft sich zusehends.
Obwohl die venezolanischen Öllieferungen in den letzten Jahren bereits zurückgegangen sind, teilweise kompensiert durch Lieferungen aus Russland und Mexiko, befürchten Analysten, dass die kubanische Wirtschaft einen schweren Schock erleiden könnte, sollten die Vereinigten Staaten diese Energieflüsse vollständig blockieren. In einem solchen Szenario würde die Gefahr eines kompletten wirtschaftlichen Zusammenbruchs der Insel sehr real werden.
-
17:00
-
16:15
-
15:30
-
14:45
-
14:00
-
13:15
-
12:15
-
11:30
-
11:11
-
10:44
-
10:00
-
09:15
-
08:44
-
08:28
-
08:08
-
07:45