US-Einwanderung: Marokko von verschärften Maßnahmen ausgenommen
Die jüngsten Ankündigungen der Trump-Regierung zu verschärften Einreisebestimmungen in die USA betreffen Marokko laut Migrationsexperten nicht direkt. Diese Maßnahmen, die sich primär an Staatsangehörige der 41 Länder richten, die am Visa Waiver Program teilnehmen – darunter europäische Länder sowie Japan und Südkorea –, erfordern weiterhin einen regulären Visumantrag inklusive Konsularinterview.
Experten weisen jedoch darauf hin, dass diese Änderungen Marokkaner indirekt durch neue Überprüfungs- und Kontrollverfahren betreffen könnten. Geplante Änderungen sehen unter anderem vor, dass Reisende mehr persönliche Informationen, insbesondere zu ihren Aktivitäten in sozialen Medien der letzten fünf Jahre, angeben müssen, um Sicherheitsrisiken und die Vereinbarkeit ihrer Reise mit ihren öffentlichen Beiträgen zu bewerten. Es wird klargestellt, dass nur öffentlich zugängliche Informationen überprüft werden, Passwörter werden nicht abgefragt.
Laut Professor Abdel Fattah El Zine gilt diese Anforderung für Anträge auf temporäre und langfristige Visa, einschließlich B1/B2-Visa und des DS-160-Formulars. Für Bürger visumfreier Länder bleibt die Offenlegung von Social-Media-Konten oft optional. Diese Unterscheidung spiegelt die geopolitischen Prioritäten der Vereinigten Staaten und ihren Fokus auf erhöhte Sicherheit und digitale Kontrolle wider.
Forscher warnen vor den Folgen ungenauer oder unvollständiger Angaben, die zur automatischen Ablehnung von Anträgen führen können. Gleichzeitig stellen sie klar, dass die Äußerung gewaltfreier persönlicher Meinungen in sozialen Medien kein Reisehindernis darstellt. Diese Maßnahmen sind Teil der seit den Anschlägen vom 11. September 2001 verschärften US-Politik der Einreisekontrolle.
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