WHO meldet Anstieg der Hantavirus-Fälle nach Kreuzfahrtschiff-Ausbruch
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen Anstieg der Hantavirus-Fälle nach einer Neuinfektion unter Passagieren eines unter Quarantäne stehenden Kreuzfahrtschiffs bekannt gegeben.
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus teilte über die Plattform X mit, dass in Spanien ein neuer Fall bei Reisenden in medizinischer Quarantäne festgestellt wurde. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle liegt nun bei 13.
Laut WHO sind seit Ausbruch der Infektion drei Menschen daran gestorben. Seit dem 2. Mai wurden jedoch keine weiteren Todesfälle verzeichnet, was darauf hindeutet, dass die Lage vorerst unter Kontrolle ist.
Die Infizierten erhalten weiterhin die notwendige medizinische Versorgung, während sich die übrigen Passagiere in präventiver Isolation befinden, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Der Ausbruch steht vermutlich im Zusammenhang mit dem Kreuzfahrtschiff „MV Hondius“, dessen Passagiere vor etwa zwei Wochen von Bord gingen.
Das Hantavirus ist eine seltene Viruserkrankung, die hauptsächlich von infizierten Nagetieren übertragen wird. Je nach Virusstamm können die Symptome von schweren grippeähnlichen Beschwerden bis hin zu potenziell tödlichen Atemwegs- oder Nierenkomplikationen reichen.
Internationale Gesundheitsbehörden führen derzeit eine epidemiologische Überwachung exponierter Personen durch, um das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu minimieren.
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