Zollspannungen: Kanada reagiert auf das "schlechte Abkommen" der USA

Yesterday 08:19
Zollspannungen: Kanada reagiert auf das "schlechte Abkommen" der USA

Die Handelskonfrontation zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten hat einen entscheidenden Punkt erreicht. Angesichts der neuen Zollbarrieren, die von der amerikanischen Regierung für Importe aus Kanada im Wert von etwa 20 Milliarden Dollar eingeführt wurden, kündigte Premierminister Mark Carney gezielte Gegenmaßnahmen an. Ab dem 8. September wird Ottawa "spiegelverkehrte" Zölle "eins zu eins" anwenden, die strategische Sektoren der amerikanischen Wirtschaft wie Stahl, Milchprodukte, Papier, Elektronik und landwirtschaftliche Maschinen betreffen.

Diese Reaktion folgt auf die endgültige Blockade der bilateralen Gespräche. Die kanadische Regierung hat sich geweigert, die kurzfristigen Anforderungen des Weißen Hauses zu analysieren, die als Versuch angesehen werden, ihre Handlungsfreiheit in der Handelspolitik einzuschränken und in ihre kulturellen und sprachlichen Befugnisse einzugreifen.

Auf amerikanischer Seite reagierte Präsident Donald Trump heftig und kritisierte die Haltung Ottawas, was auf eine zukünftige Neubewertung der amerikanischen Position hindeutet. Während die kanadische Politik geschlossen hinter dieser unnachgiebigen Haltung steht, müssen bald finanzielle Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen lokalen Unternehmen detailliert werden, um den wirtschaftlichen Schock abzufedern.


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