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Humanitäre Krise verschärft sich, während Konflikt in Gaza anhält
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Gaza haben im anhaltenden Konflikt zwischen Israel und der Hamas über 46.000 Palästinenser ihr Leben verloren. Der 15 Monate andauernde Krieg hat weitreichende Verwüstungen angerichtet, und eine Lösung ist nicht in Sicht.
Das Ministerium meldet erschütternde 46.006 Tote und über 109.000 Verletzte, wobei Frauen und Kinder einen erheblichen Teil der Opfer ausmachen. Es hat jedoch nicht zwischen Kämpfern und Zivilisten unter den Toten unterschieden. Das israelische Militär behauptet, über 17.000 Militante getötet zu haben, und führt die zivilen Todesfälle auf die Präsenz der Hamas in Wohngebieten zurück.
Bei den Bemühungen um einen Waffenstillstand und die Freilassung von Geiseln gab es nur sporadische Fortschritte. Der US-Außenminister äußerte kürzlich die Hoffnung auf eine Einigung, obwohl frühere Verhandlungen oft ins Stocken gerieten. Der Konflikt brach im Oktober 2023 aus, als Militante in Israel einmarschierten, was zu über 1.200 Todesopfern und etwa 250 Entführungen führte. Viele Geiseln befinden sich noch immer in Gaza, einige sind Berichten zufolge verstorben.
Der unerbittliche Bombardement hat die Infrastruktur Gazas zerstört und etwa 90 % der 2,3 Millionen Einwohner vertrieben. Tausende ertragen schreckliche Bedingungen in überfüllten Notunterkünften und haben nur begrenzten Zugang zu lebenswichtigen Ressourcen. Familien wie die von Fatma Abu Awad haben enorme persönliche Verluste erlitten; ein Luftangriff forderte diese Woche sechs Mitglieder ihrer Familie.
Vertriebene beschreiben ihr Leben als unerträglich, geprägt von Trauer und Erschöpfung. „Wir wachen nachts auf und sehen weinende Männer“, klagte Munawar al-Bik, ein weiterer Vertriebener. Das weit verbreitete Leid wird in Trauerzügen, überfüllten Krankenhäusern und den Stimmen der Familien deutlich, die ein Ende des Blutvergießens fordern.
Sowohl in Gaza als auch in Israel werden die Forderungen nach einem Waffenstillstand immer lauter. Die Familien der Geiseln fordern die Regierung auf, der Rettung von Menschenleben Vorrang vor weiteren Militäreinsätzen zu geben. „Die Politik der endlosen Kämpfe muss einer Politik weichen, die darauf abzielt, alle nach Hause zu bringen“, betonte ein trauerndes Familienmitglied.
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