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Bericht: Trumps Rückkehr könnte US-Unterstützung für Marokkos Souveränität über die Sahara stärken
Die Rückkehr des ehemaligen Präsidenten Donald Trump an die Macht könnte die US-Unterstützung für Marokkos Anspruch auf seine Sahara, einen jahrzehntelangen Territorialstreit, wiederbeleben, so ein Bericht der Carnegie Endowment for International Peace.
Trumps enge Beziehungen zu König Mohammed VI. könnten seiner Regierung die Gelegenheit bieten, auf eine Lösung zu drängen, so der Bericht.
Im Dezember 2020, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt, erkannte Trump Marokkos Souveränität über seine Sahara offiziell als Teil eines umfassenderen diplomatischen Abkommens an, in dem Marokko die Beziehungen zu Israel normalisierte.
Dieser Schritt löste eine Verschiebung der internationalen Positionen aus, wobei mehrere europäische Nationen später Marokkos Autonomieplan unterstützten, der eine begrenzte Selbstverwaltung unter marokkanischer Souveränität vorsieht. Unterdessen hat die Polisario-Front, die eine Abspaltung vom Königreich anstrebt, internationale Unterstützung verloren.
Die Regierung von Präsident Joe Biden hat Trumps Politik nicht vollständig rückgängig gemacht, sie aber auch nicht aktiv vorangetrieben. Die Anerkennung löste jedoch einen diplomatischen Welleneffekt aus, der es der Polisario erschwerte, weltweite Unterstützung zu gewinnen.
Während seiner ersten Amtszeit war Trumps Haltung zur Sahara eng mit den Abraham-Abkommen verknüpft, die die Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten normalisierten. Während Marokko es vermieden hat, seinen Israel-Deal öffentlich mit der Anerkennung seines Anspruchs durch die USA zu verknüpfen, hat Washington Marokko häufig mit anderen Unterzeichnern der Abkommen in einen Topf geworfen.
Ein wichtiger Aspekt von Trumps Entscheidung im Jahr 2020 war das Versprechen, ein US-Konsulat in der Stadt Dakhla zu eröffnen. Dieser Plan wurde unter Biden nie verwirklicht, der wenig Interesse daran zeigte, die Politik voranzutreiben.
Mit seiner Rückkehr ins Amt könnte Trump versuchen, die Beziehungen zwischen den USA und Marokko zu stärken, indem er eine diplomatischere Anerkennung der Kontrolle Marokkos über die Sahara fordert.
Der Zeitpunkt könnte entscheidend sein. Im November 2025 begeht Marokko den 50. Jahrestag des Grünen Marsches, als Tausende Marokkaner in die Sahara zogen, um Marokkos Anspruch auf das Gebiet geltend zu machen. Dieser Meilenstein könnte für eine Trump-Regierung ein strategischer Moment sein, um Marokkos Einfluss auf die Region zu festigen.
Eine wichtige Frage bleibt, ob die USA konkrete Schritte unternehmen würden, um ihre Anerkennung der marokkanischen Souveränität durchzusetzen. Dazu könnte die Eröffnung des lange versprochenen Konsulats, die Aufforderung an europäische Verbündete, diesem Beispiel zu folgen, oder die Einbeziehung der Region in gemeinsame Militärübungen wie African Lion gehören.
Auch die Handelspolitik könnte betroffen sein. Nach früheren US-Abkommen wurden Produkte aus der marokkanischen Sahara im Rahmen von Handelsabkommen nicht als marokkanisch behandelt. Wenn Trump seine Entscheidung von 2020 vollständig umsetzt, könnte sich dies ändern und Waren aus der Region könnten unter das Freihandelsabkommen zwischen den USA und Marokko fallen.
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