Englische Klubs dominieren den europäischen Sommer-Transfermarkt
Die Klubs der Premier League haben sich als dominierende Kraft im europäischen Sommer-Transferfenster erwiesen und machen acht der zehn größten Deals des Kontinents aus, was die wachsende finanzielle Kluft zwischen dem englischen Fußball und mehreren seiner europäischen Rivalen unterstreicht.
Die neuesten Transferaktivitäten spiegeln die enorme Kaufkraft der besten englischen Klubs wider, wobei Teams wie Chelsea, Manchester City und Liverpool an einigen der teuersten Transfers des Sommers beteiligt waren. Gleichzeitig haben andere große europäische Klubs ihre Kader umgestaltet, um sich nach enttäuschenden Spielzeiten zu verbessern.
Berichten zufolge führte Chelsea die Ausgaben-Rangliste an, nachdem sie einen Deal über 160 Millionen Dollar für Morgan Rogers abgeschlossen hatten. Manchester City folgte mit einem Transfer von 157 Millionen Dollar für Elliott Anderson, während Liverpool nach der Verpflichtung des französischen Flügelspielers Bradley Barcola für rund 145 Millionen Dollar, ohne mögliche Boni, den dritten Platz einnahm.
Der englische Markt könnte noch einen weiteren großen Deal hervorbringen. Britische Medien berichteten über Verhandlungen zwischen Chelsea und Manchester City über den argentinischen Mittelfeldspieler Enzo Fernández, dessen Wert laut dem Londoner Klub mindestens 162 Millionen Dollar betragen soll. Sollte der Transfer zustande kommen, könnte Chelsea den Monaco-Mittelfeldspieler Lamine Camara als möglichen Ersatz ins Auge fassen, während Manchester City ihren Angriff mit der Verpflichtung des Everton-Stürmers Iliman Ndiaye mit einem Fünfjahresvertrag verstärkt hat.
In Spanien startete Real Madrid ein ehrgeiziges Umstrukturierungsprojekt nach zwei Spielzeiten ohne großen Titel. Der Klub investierte Berichten zufolge mehr als 250 Millionen Dollar in sieben Spieler, darunter Yan Diomande, Marc Cucurella, Ibrahima Konaté, Bernardo Silva, Denzel Dumfries, Carlos Espi und Sergio Martínez.
Barcelona nahm ebenfalls bedeutende Änderungen an seinem Kader vor, wobei Robert Lewandowski und Ferran Torres zu den Abgängen gehören. Der katalanische Klub fügte mehrere offensive und mittelfeldtechnische Optionen hinzu, darunter Anthony Gordon, Karim Adeyemi, Gabriel Jesus, Rodri und den jungen belgischen Mittelfeldspieler Jorthy Mokio.
Auch die italienischen Klubs waren aktiv, wobei AC Milan und Juventus jeweils rund 185 Millionen Dollar ausgaben. Milan stellte mit 85 Millionen Euro für den portugiesischen Stürmer Gonçalo Ramos von Paris Saint-Germain einen Vereinsrekord für einen einzelnen Transfer auf, während Juventus Randal Kolo Muani verpflichtete und den deutschen Stürmer Nick Woltemade sicherte.
In Frankreich blieb Paris Saint-Germain der größte Ausgeber und investierte etwas mehr als 170 Millionen Dollar. Die französischen Meister generierten jedoch auch ihren größten Transfererlös aller Zeiten, nachdem sie mehrere Spieler verkauft hatten, darunter Barcola und Ramos.
Die Gesamtzahlen zeigen einen wachsenden Kontrast zwischen den großen Ligen Europas. Englische, spanische und italienische Klubs setzen weiterhin erhebliche Summen für die Rekrutierung ein, während französische Klubs zunehmend darauf fokussiert sind, Einkommen durch Spielertransfers zu generieren. Französische Teams sollen während des Fensters Spieler im Wert von rund 1,4 Milliarden Dollar verkauft haben, verglichen mit etwas mehr als 660 Millionen Dollar für eingehende Transfers.
Das Sommerfenster hat somit die finanzielle Stärke der Premier League unterstrichen, wo die Kombination aus Rundfunkerlösen, kommerktlichen Einnahmen und soliden Klubfinanzen den englischen Teams weiterhin erheblichen Einfluss auf den europäischen Transfermarkt verleiht.
-
19:00
-
18:28
-
18:10
-
17:47
-
17:32
-
17:15
-
17:00
-
16:42
-
16:25
-
16:10
-
15:47
-
15:30
-
15:15
-
14:50
-
14:33
-
14:14
-
14:00
-
13:42
-
13:24
-
13:13
-
13:10
-
12:47
-
12:30
-
12:12
-
11:48
-
11:33
-
11:15
-
11:00
-
10:42
-
10:22
-
10:05
-
09:45
-
09:44
-
09:35
-
09:24
-
09:09
-
08:44
-
08:26
-
08:10
-
07:47
-
07:32
-
07:15