Fitch warnt vor wirtschaftlichen Risiken durch steigende Energiepreise
Die Ratingagentur Fitch warnt vor den wirtschaftlichen Folgen des Konflikts im Nahen Osten und betont, dass stark steigende Energiepreise die Industrieländer in Europa und Asien schwächen könnten.
In einem am Dienstag veröffentlichten Bericht weist die Agentur darauf hin, dass anhaltende geopolitische Spannungen den Inflationsdruck verschärfen, die Kreditkosten erhöhen und das Wirtschaftswachstum bremsen könnten. Regierungen könnten daher gezwungen sein, Unterstützungsmaßnahmen für Haushalte und Unternehmen zu ergreifen, um die Auswirkungen steigender Energiekosten abzufedern.
Laut Fitch ist der Anstieg der Öl- und Gaspreise der Hauptkanal, über den sich die Krise auf diese Volkswirtschaften auswirkt. Dies führt zu einer sinkenden Kaufkraft der Haushalte, einem Rückgang der Binnennachfrage und einer Verlangsamung der Wirtschaftstätigkeit.
Die Agentur geht davon aus, dass anhaltend hohe Ölpreise bis 2026 in mehreren Industrieländern zu einem deutlichen Wachstumsrückgang und in einigen Ländern zu einem erhöhten Rezessionsrisiko führen könnten.
Der Inflationsdruck ist in Ländern wie Italien, Großbritannien, Japan und Frankreich besonders ausgeprägt. Zudem könnte sich das Wirtschaftswachstum in Südkorea, Japan, Großbritannien und Italien aufgrund des gesunkenen privaten Konsums und steigender Energie- und Transportkosten stärker verlangsamen.
In diesem unsicheren Umfeld bleibt der wirtschaftliche Ausblick eng mit den sich entwickelnden geopolitischen Spannungen und der Fähigkeit der Länder verknüpft, die Auswirkungen steigender Energiepreise auf ihre Wirtschaft abzufedern.
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