Fußball: Die UN feiert einen Sport, der die Welt vereint
Nur wenige Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft 2026 feierten die Vereinten Nationen den Fußball bei einer Veranstaltung in New York und hoben die verbindende Kraft dieses Weltsports hervor. Im UN-Hauptquartier versammelten sich Führungskräfte aus Institutionen, Sportfunktionäre und ehemalige Fußballstars und betonten, wie Fußball Menschen zusammenbringt, Frieden fördert und soziale Inklusion stärkt.
Die von Bahrain und Tadschikistan gemeinsam ausgerichtete Veranstaltung erinnerte daran, dass Fußball weit mehr als nur ein Sport ist. Als wahrhaft universelle Sprache dient er als Instrument des Dialogs und vereint Millionen von Menschen durch gemeinsame Werte wie Respekt, Gleichheit und Solidarität.
Die Präsidentin der UN-Generalversammlung, Annalena Baerbock, hob insbesondere die wachsende Rolle von Frauen und Mädchen im Fußball hervor. Sie forderte verstärkte Investitionen in Chancengleichheit im Fußball und ist überzeugt, dass der Sport ein starker Motor für sozialen Wandel sein kann.
Ihrer Ansicht nach sind die Fußballregeln auch eine Metapher für Zusammenleben und Fairness. Die Einhaltung der Spielregeln trägt somit nicht nur zum Erhalt der Integrität des Sports bei, sondern stärkt auch den Zusammenhalt der Fans weltweit.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hob seinerseits die Fähigkeit des Fußballs hervor, in einem von zahlreichen Herausforderungen geprägten internationalen Kontext Hoffnung und Freude zu verbreiten. Angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada ist er überzeugt, dass dieser globale Wettbewerb Millionen von Fans eine einzigartige Gelegenheit zum gemeinsamen Erleben bietet.
Der FIFA-Präsident erwähnte zudem die verschiedenen Initiativen, die in mehreren Regionen der Welt, insbesondere in Afrika, ergriffen wurden, um jüngeren Generationen den Zugang zum Fußball zu ermöglichen und ihre sportlichen Ambitionen zu fördern.
Die Veranstaltung, die in einem hybriden Format stattfand, wurde auch durch die Anwesenheit ehemaliger Ikonen des internationalen Fußballs geprägt, darunter Luís Figo, Gerald Asamoah, Benedikt Höwedes und Steffi Jones.
Mit dieser Feier wollte die UNO bekräftigen, dass Fußball weit mehr ist als ein reines Sportspektakel: ein Ort der Begegnung und Hoffnung, der kulturelle, soziale und politische Grenzen überwinden kann.
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