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Sri Lanka: Zyklon Ditwah fordert über 120 Tote und 130 Vermisste
Mindestens 123 Menschen sind in Sri Lanka durch Überschwemmungen und Erdrutsche infolge des Zyklons Ditwah ums Leben gekommen. Dies geht aus einer am Samstag vom Katastrophenschutzzentrum (DMC) veröffentlichten Opferzahl hervor.
Die Regierungsbehörde meldete zudem 130 Vermisste und fast 44.000 evakuierte Einwohner, wie Generaldirektor Sampath Kotuwegoda auf einer Pressekonferenz in Colombo mitteilte.
Seit Montag wird das Land von den schweren Unwettern des Zyklons heimgesucht, der nun auf das benachbarte Indien zusteuert.
Die Lage in tiefer gelegenen Gebieten verschärfte sich am Samstag, sodass die Behörden die Evakuierung der Ufer des Kelani-Flusses anordnen mussten, der am Vorabend über die Ufer getreten war.
Beamte des DMC befürchten, dass die Überschwemmungspegel die Werte von 2016 übertreffen werden, als 71 Menschen auf der Insel durch Überschwemmungen ums Leben kamen.
Die Armee wurde zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen eingesetzt, während Indien am Samstag ein Flugzeug mit Lebensmitteln für die Betroffenen einflog.
Der indische Premierminister Narendra Modi erklärte sich bereit, bei Bedarf weitere Hilfe zu leisten.
Die schwersten Überschwemmungen des Jahrhunderts in Sri Lanka ereigneten sich 2003 und forderten 254 Todesopfer.