Eilmeldung 13:00 Donald Trump deutet mögliches Friedensabkommen mit dem Iran an, während neue Gespräche in Pakistan bevorstehen. 12:15 Volatile Märkte: UBS hinterfragt die Wirksamkeit traditioneller sicherer Anlagen 11:30 Treibstoffsubventionen: Internationaler Währungsfonds warnt vor Inflationsfalle 10:44 Kaja Kallas besucht Marokko zur Stärkung der strategischen Partnerschaft mit der Europäischen Union 10:25 Trump droht Powell mit Entlassung, falls dieser nicht aus dem Fed-Vorstand zurücktritt 10:00 Rafael Grossi warnt vor rasanter Ausweitung des nordkoreanischen Atomprogramms 09:15 Im Nahen Osten ruft António Guterres zu Diplomatie und dringender Wiederaufnahme der Verhandlungen auf 08:30 Globale Verschuldung: Internationaler Währungsfonds warnt vor Anstieg auf 100 % des BIP bis 2029 08:06 Trump erneuert Kritik an Papst Leo wegen dessen Haltung zum Iran-Krieg 18:22 Transformationsindex 2026: Marokko belegt weltweit Platz 91 – Diskrepanzen zwischen Wirtschaft und Politik 18:00 Nahostkonflikt belastet globalen Luxus- und Reiseeinzelhandel 17:15 Militärische Interoperabilität: Erfolgreicher Test bringt Marokko näher an NATO-Netzwerke heran 16:41 Israel-Libanon-Verhandlungen: António Guterres hofft auf diplomatischen Wendepunkt 16:25 Atomwaffen: Nordkorea verstärkt gefährlich seine Kapazitäten, warnt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) 15:42 Marokkos Sicherheitsengagement für die WM 2026: Bedeutung und Tragweite 14:58 IWF: 6% Dollar-Verlust kurbelt Exporte an, befeuert aber Inflation in den USA 14:14 Berlin: Frieden zu erreichen ist eine gemeinsame Verantwortung der USA und des Irans

Südafrika muss dringend handeln, um seine AIDS-Behandlungsprogramme zu retten

Tuesday 06 May 2025 - 16:16
Südafrika muss dringend handeln, um seine AIDS-Behandlungsprogramme zu retten

Südafrikanische Wissenschaftler schlugen am Dienstag Alarm und warnten vor einer möglichen Explosion der HIV/AIDS-Fälle im Land, falls die Regierung nicht rasch handelt, um ihre Behandlungsprogramme zu verbessern. Ihren Prognosen zufolge könnte Südafrika in den nächsten zehn Jahren 565.000 Neuinfektionen und bis zu 600.000 zusätzliche AIDS-bedingte Todesfälle verzeichnen.

Professor Francois Venter, HIV-Experte an der Universität Witwatersrand, verurteilte die Untätigkeit von Präsident Cyril Ramaphosa und der Regierung und bezeichnete die Verzögerung des Gesundheitsministeriums bei der Freigabe der notwendigen Mittel als „bedauerlich“. Er verwies auf den schleichenden Zusammenbruch der HIV-Programme und betonte die dringende Notwendigkeit einer staatlichen Reaktion auf eine schwere Gesundheitskrise.

Diese Warnung erfolgte, nachdem die Vereinigten Staaten kürzlich einen großen Teil ihrer Entwicklungshilfe eingestellt hatten, darunter auch den President’s Emergency Plan for AIDS Relief (PEPFAR), eine wichtige Finanzierungsquelle für die HIV-Versorgung in Südafrika. Dieses Programm unterstützte maßgeblich das Netzwerk der Primärversorgungskliniken des südafrikanischen Gesundheitsministeriums.

Professorin Linda-Gail Bekker vom Desmond Tutu HIV Centre der Universität Kapstadt warnte, dass steigende Infektionszahlen das südafrikanische Gesundheitssystem in den kommenden Jahren zusätzliche Kosten von fast 2 Milliarden US-Dollar (ca. 32 Milliarden Rand) verursachen könnten.

Darüber hinaus hat die Aussetzung der US-Finanzierung auch die akademische Forschung beeinträchtigt. Nicht weniger als 35 Projekte an elf südafrikanischen Universitäten verloren bis Ende März 1,5 Milliarden Rand an Unterstützung durch die US-amerikanischen National Institutes of Health (NIH). Ein umfassender Bewertungsbericht der Association of South African Universities wird in den kommenden Tagen erwartet.

Mit rund 7,8 Millionen HIV-Infizierten ist Südafrika nach wie vor das am stärksten betroffene Land der Welt. Derzeit erhalten fast 5,9 Millionen Patienten eine antiretrovirale Behandlung, doch diese Fortschritte sind nun durch Budgetkürzungen und politische Untätigkeit ernsthaft gefährdet.


  • Fajr
  • Sonnenaufgang
  • Dhuhr
  • Asr
  • Maghrib
  • Isha

Mehr lesen

Diese Website, walaw.press, verwendet Cookies, um Ihnen ein gutes Surferlebnis zu bieten und unsere Dienste kontinuierlich zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.