Washington entsendet zweiten Flugzeugträger in den Nahen Osten
Die Vereinigten Staaten haben die Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in den Nahen Osten angeordnet, wie mehrere amerikanische Medien am Donnerstag berichteten. Präsident Donald Trump erwägt demnach mögliche Militäraktionen gegen den Iran. Diese Entscheidung fällt inmitten verschärfter Spannungen, trotz der jüngst aufgenommenen indirekten Gespräche zwischen Washington und Teheran über die Zukunft des iranischen Atomprogramms.
Laut Berichten des Wall Street Journal, der New York Times und CBS hat das Pentagon die Entsendung des Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford, begleitet von Kriegsschiffen, vorbereitet. Dieser soll sich der bereits in der Region befindlichen Flugzeugträgerkampfgruppe anschließen. Deren Zentrum bildet die USS Abraham Lincoln, die Ende letzten Monats in den Persischen Golf verlegt wurde.
Das Weiße Haus warnte den Iran kürzlich vor „sehr schmerzhaften Konsequenzen“ im Falle eines Scheiterns der Atomverhandlungen. Gleichzeitig hat Washington seine militärische Präsenz verstärkt, um den Druck auf die Islamische Republik zu erhöhen. Das Pentagon äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten.
Laut der New York Times befand sich die USS Gerald R. Ford zunächst im Rahmen der Druckstrategie der Trump-Regierung gegen Venezuela in der Karibik. Einige ihrer Flugzeuge sollen an der Operation vom 3. Januar in Caracas beteiligt gewesen sein, die zum Sturz des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro führte.
Diese Operation, die der Festnahme von Nicolás Maduro und seiner Frau diente, forderte Berichten zufolge mindestens 55 Todesopfer, darunter 23 venezolanische Militärangehörige und 32 Mitglieder der kubanischen Sicherheitskräfte. Die Zahl der zivilen Opfer ist weiterhin unklar; Schätzungen gehen von insgesamt 70 bis 80 Toten aus.
Es ist derzeit schwer abzuschätzen, wie lange die beiden amerikanischen Flugzeugträger in der Region bleiben werden. Dieser militärische Aufmarsch verdeutlicht jedoch die zunehmenden geopolitischen Spannungen, da die Vereinigten Staaten diplomatischen Druck mit einer Machtdemonstration in mehreren heiklen Fragen – von Iran bis Venezuela – verbinden.
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