CIA: John Ratcliffe in Moskau für geheime Gespräche mit russischen Diensten
Der Direktor der CIA reiste am Dienstag nach Moskau im Rahmen von Kontakten zwischen amerikanischen und russischen Geheimdiensten. Der Kreml bestätigte diesen Besuch, stellte jedoch klar, dass John Ratcliffe nicht Vladimir Putin getroffen hat. Die Natur der Gespräche bleibt vertraulich.
Ein ungewöhnliches Treffen fand in Moskau statt, während die Beziehungen zwischen Washington und Moskau besonders sensibel bleiben. Der Direktor der CIA, John Ratcliffe, reiste am Dienstag in die russische Hauptstadt für Gespräche mit den Geheimdiensten des Landes, so der Kreml.
Die Information wurde am Mittwoch von Dmitri Peskov, dem Sprecher des russischen Präsidialamtes, bestätigt. Dieser gab an, dass Kontakte zwischen den Geheimdiensten beider Länder stattgefunden haben, jedoch kein Treffen zwischen dem amerikanischen Verantwortlichen und Vladimir Putin organisiert wurde.
Gespräche als "positiv" bezeichnet
Auf die Frage von Journalisten beschrieb Dmitri Peskov die Gespräche zwischen den Geheimdiensten als "positiv". Der Sprecher des Kremls gab jedoch keine Einzelheiten zu den während des Besuchs besprochenen Themen preis.
Diese Diskretion ist nicht ungewöhnlich, wenn es um Kontakte zwischen Geheimdiensten geht. Die behandelten Themen können besonders sensible Fragen betreffen, darunter Sicherheit, die Bekämpfung bestimmter Bedrohungen oder die Verwaltung von Kommunikationskanälen zwischen zwei rivalisierenden Mächten.
Kein Treffen mit Vladimir Putin
Der Besuch von John Ratcliffe führte daher nicht zu einem Treffen auf höchster politischer Ebene in Russland. Der Kreml wies die Hypothese eines Gesprächs mit Vladimir Putin ausdrücklich zurück.
Diese Unterscheidung unterstreicht den spezifischen Charakter des amerikanischen Vorgehens: Es handelte sich um Kontakte zwischen Geheimdienstbehörden und nicht um einen offiziellen diplomatischen Besuch bei den russischen Führern.
Amerikanische Präsenz stark kommentiert
Die Reise des CIA-Chefs nach Moskau hatte bereits vor ihrer offiziellen Bestätigung Fragen aufgeworfen. Die Präsenz eines amerikanischen Militärflugzeugs auf dem Weg zur russischen Hauptstadt wurde am Dienstag gemeldet und nährte Spekulationen über die Art der Mission.
Bislang haben weder Washington noch Moskau die genauen Themen veröffentlicht, die während der Gespräche diskutiert wurden. Die Vertraulichkeit dieser Kontakte lässt daher die Frage nach ihrem Umfang und ihrem möglichen Einfluss auf die Beziehungen zwischen den beiden Ländern offen.
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