Der Dollar legt inmitten geopolitischer Spannungen und steigender Ölpreise zu

Sunday 15 - 16:44
Der Dollar legt inmitten geopolitischer Spannungen und steigender Ölpreise zu

Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtstrend am Freitag fort, gestützt durch die Lage im Nahen Osten und die stark gestiegenen Ölpreise. Dadurch erreichte er ein Niveau, das zuletzt im August 2025 verzeichnet wurde. Der Greenback profitiert voll von seinem Status als sicherer Hafen: Gegen 18:20 Uhr GMT lag er 0,69 % höher gegenüber dem Euro bei 1,1433 US-Dollar.

Zur Eröffnung der US-Märkte reagierten Anleger jedoch auf eine Reihe von Indikatoren, die darauf hindeuteten, dass die größte Volkswirtschaft der Welt bereits vor dem Krieg an Schwung verloren hatte.

„Unter normalen Umständen hätte dies zu einem deutlichen Rückgang des Greenbacks geführt, da Händler eine expansivere Geldpolitik der Federal Reserve erwartet hätten“, bemerkt Kevin Ford, Analyst beim Finanzinstitut Convera.

„Die aktuelle Stärke der Währung wird jedoch eher durch geopolitische Spannungen als durch die Gesundheit der US-Wirtschaft befeuert“, fügte der Experte hinzu.

Der Dollar ist besonders gefragt, da er die Währung für den Ölhandel ist, dessen Preis seit Beginn des Konflikts stark gestiegen ist.

Gegen 18:20 Uhr GMT lag er gegenüber dem Pfund Sterling um 0,79 % höher bei 1,3237 US-Dollar.

Die britische Währung, die sich angesichts der Risikoaversion relativ gut gehalten hatte, schwächte sich nach der Veröffentlichung der am Freitag veröffentlichten Zahlen, die ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Januar zeigten, schließlich ab, so Analysten von Saxo Markets.

Der Yen gab unterdessen leicht auf 159,67 Yen zum Dollar (-0,20 %) nach und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Sommer 2024.

Der jüngste Anstieg der Ölpreise hat die japanische Währung, die besonders sensibel auf Energiepreise reagiert, wieder auf ein Niveau gebracht, auf dem die Behörden zuvor interveniert hatten, um sie zu stützen.

 


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