Iran: Zahl der Todesopfer bei Protesten steigt auf 5.459
Die Zahl der Opfer der Proteste im Iran steigt weiter. Laut der iranischen Nachrichtenagentur für Menschenrechtsaktivisten (HRANA) hat die Zahl der Todesopfer der anhaltenden Proteste landesweit 5.459 erreicht. Die unabhängige, in den USA ansässige Agentur gibt an, dass sich unter den Opfern 208 Angehörige der Sicherheitskräfte befinden.
In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung teilte HRANA außerdem mit, dass die iranischen Behörden seit Beginn der Protestbewegung 40.887 Menschen festgenommen haben. Am Vortag hatte die Agentur 5.137 Todesfälle gemeldet und damit den rasanten Anstieg der Opferzahlen innerhalb weniger Tage verdeutlicht.
Die iranischen Behörden hingegen geben deutlich niedrigere Zahlen an. Am vergangenen Dienstag gab die Stiftung für Märtyrer und Veteranen auf Grundlage von Daten des Instituts für Gerichtsmedizin bekannt, dass 3.117 Menschen während der Proteste ums Leben gekommen seien.
Die Proteste brachen Ende Dezember 2025 vor dem Hintergrund einer drastischen Abwertung der Landeswährung und einer sich verschärfenden Wirtschaftskrise aus. Ausgehend von der Hauptstadt Teheran breiteten sie sich rasch auf mehrere Großstädte des Landes aus. Präsident Massoud Pezeshkian selbst räumte das Ausmaß der Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit den sich verschlechternden Lebensbedingungen ein.
Gleichzeitig steht der Iran unter zunehmendem internationalen Druck. Die Vereinigten Staaten und ihr Verbündeter Israel haben ihre Kritik an Teheran seit Beginn der Proteste verschärft, die Unterdrückung der Bewegung verurteilt und die Achtung der Grundrechte iranischer Bürger gefordert.
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