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Marokko glänzt im Guinness-Buch der Rekorde mit 70 Jahren bemerkenswerter Erfolge
In diesem Jahr feiert Guinness World Records den 70. Jahrestag seiner ersten Ausgabe aus den 1950er Jahren und bestätigt damit seinen Status als weltweite Referenz für außergewöhnliche Leistungen. Seit seiner Gründung wurden über 155 Millionen Exemplare verkauft, und seine digitalen Plattformen und Fernsehprogramme begeistern Milliarden von Zuschauern weltweit.
Die arabische Welt hat dieses prestigeträchtige Register mit rund 1.600 zertifizierten Rekorden seit 1955 geprägt, angeführt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien. Marokko wiederum sticht neben Tunesien, dem Libanon und Algerien durch eine Reihe von Leistungen hervor, die seine kulturelle Identität und Kreativität widerspiegeln.
Zu den bekanntesten Leistungen zählt die Kreation der längsten Erdbeertorte der Welt durch den marokkanischen Koch Youssef Kettouai im Jahr 2025 mit beeindruckenden 121,88 Metern. In Marrakesch stellte das Internationale Erzählfestival mit einem 80 Stunden und 35 Minuten dauernden Erzählmarathon einen neuen Rekord auf und wurde damit zu einer einzigartigen kulturellen Leistung.
Marokko ist außerdem Sitz der Al-Quaraouiyine-Universität in Fès, die 859 gegründet wurde und als älteste durchgehend betriebene Universität der Welt gilt. Sportlich schrieb der Schwimmer Hassan Baraka Geschichte, indem er den Golf von Akaba in 8 Stunden, 30 Minuten und 42 Sekunden überquerte, während Aïcha Alaoui mit ihrem Können beeindruckte, indem sie 122 Hula-Hoop-Drehungen in nur 30 Sekunden absolvierte.
Das Königreich ist auch für seine kulinarischen und handwerklichen Kreationen bekannt, mit Rekorden wie der größten Tajine, der längsten Djellaba und dem längsten Berberteppich – allesamt Leistungen, die den Reichtum seines Erbes und den Einfallsreichtum seiner Kunsthandwerker unterstreichen.
Diese Erfolge spiegeln das Bild eines vielfältigen Marokkos wider, in dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen und seinen internationalen Einfluss stärken. Sie sind zudem ein wirksames Instrument zur Förderung von Tourismus und Kultur, da sich das Land auf die Ausrichtung großer globaler Ereignisse wie der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 vorbereitet und seinen Status als dynamische, kreative und weltoffene Nation festigt.