Vanuatu: Ein Fähre sinkt, ein Toter und über 30 Vermisste
Ein Fähre, die zwei Inseln von Vanuatu verbindet, ist unter schwierigen Wetterbedingungen gesunken. Eine Person ist gestorben und mehr als dreißig weitere werden noch gesucht. Die lokalen Behörden erhalten Unterstützung von der französischen Armee, deren Mittel seit Neukaledonien mobilisiert werden.
Ein maritimes Drama erschüttert Vanuatu. Der MV Matui, der eine Verbindung zwischen den Inseln Espiritu Santo und Ambae herstellte, ist gesunken, während er mit mehr als 40 Passagieren und Besatzungsmitgliedern an Bord unterwegs war.
Die ersten Informationen, die am Sonntag von der Regierung dieses Südpazifik-Archipels veröffentlicht wurden, berichten von einer vorläufigen Bilanz von mindestens einem Toten und über 30 Vermissten. Fünfzehn Personen konnten jedoch nach dem Schiffsunglück gerettet werden.
Suchaktionen unter schwierigen Bedingungen
Der Unfall ereignete sich, als die Bedingungen auf See besonders ungünstig waren. Die Anwesenheit von starken Winden und unruhiger See erschwert die Such- und Rettungsoperationen.
Die Behörden von Vanuatu koordinieren die Rettungsaktionen mit Unterstützung von Frankreich. Die in der Region engagierten französischen Streitkräfte nehmen an den Operationen von Neukaledonien, dem Nachbarterritorium von Vanuatu im Pazifik, teil.
Eine Leiche wurde bereits von den mobilisierten Teams gefunden. Die Suche nach den weiterhin vermissten Personen wird fortgesetzt.
Eine vorläufige Bilanz
Mit mehr als dreißig Personen, deren Schicksal unbekannt bleibt, sind die Behörden in einem Wettlauf gegen die Zeit engagiert. Die genaue Anzahl der Passagiere und Besatzungsmitglieder, die zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord waren, muss noch präzisiert werden.
Vanuatu, das aus Dutzenden von Inseln im Südpazifik besteht, ist stark auf maritime Verbindungen angewiesen, um die Bewegungen zwischen seinen verschiedenen Gemeinschaften zu gewährleisten. In diesem Archipel, das manchmal extremen Wetterphänomenen ausgesetzt ist, können die Navigationsbedingungen schnell gefährlich werden.
Derzeit bleiben die Rettungsoperationen die Priorität, während die Behörden versuchen, die genauen Umstände des Untergangs der MV Matui festzustellen.
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