Marokko erweitert globale digitale und KI-Partnerschaften beim UN-Forum in Genf
Marokko hat sein internationales Engagement in der digitalen Transformation und künstlichen Intelligenz verstärkt, indem es während des Globalen Dialogs der Vereinten Nationen über KI-Governance in Genf eine Reihe hochrangiger bilateraler Treffen abgehalten hat.
Die Gespräche, geleitet von der Ministerin für digitale Transformation und administrative Reform, Amal El Fallah Seghrouchni, konzentrierten sich auf die Stärkung strategischer Partnerschaften, die Förderung regionaler Innovationen und die Unterstützung gemeinsamer KI-Initiativen in Afrika und der arabischen Welt.
Marokko und Nigeria erkunden neue Technologiekooperation
Eines der wichtigsten Treffen brachte die marokkanische Ministerin und den nigerianischen Minister für Kommunikation, Innovation und digitale Wirtschaft, Bosun Tijani, zusammen. Die Gespräche erkundeten Möglichkeiten zur Vertiefung der Zusammenarbeit in der digitalen Transformation, künstlichen Intelligenz und innovationsgetriebenen Entwicklung.
Während des Treffens präsentierte Seghrouchni den D4SD Hub, eine in Marokko ansässige arabisch-afrikanische Initiative, die in Partnerschaft mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) entwickelt wurde. Mit Sitz in Rabat soll die Plattform Ländern in Afrika und der arabischen Region helfen, indem sie den Wissensaustausch, die Entwicklung von Fähigkeiten und die gemeinsame Schaffung digitaler und KI-Lösungen fördert.
Die beiden Seiten besprachen auch die Möglichkeit, dass Nigeria der Initiative beitritt und an Technologieprojekten mitarbeitet, die darauf abzielen, die digitale Entwicklung auf dem Kontinent zu beschleunigen.
Stärkere Zusammenarbeit mit der Digital Cooperation Organization
Am Rande der UN-Veranstaltung traf sich die marokkanische Ministerin auch mit Deemah AlYahya, der Generalsekretärin der Digital Cooperation Organization (DCO), um über die nächste Generalversammlung der Organisation und zukünftige Kooperationsbereiche zu sprechen.
Ihre Gespräche konzentrierten sich auf die Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Marokko und der DCO, während sie regionale Bemühungen zur Förderung einer verantwortungsvollen digitalen Transformation und inklusiven künstlichen Intelligenz verstärken.
D4SD Hub als regionale Innovationsplattform positioniert
Marokko positioniert den D4SD Hub weiterhin als zentrale Plattform für die Süd-Süd-Zusammenarbeit und ermutigt Regierungen, Institutionen und Technologiestakeholder zur Zusammenarbeit im Bereich digitale Innovation.
Die Initiative zielt darauf ab, den teilnehmenden Ländern zu helfen, praktische KI-Anwendungen zu entwickeln, technische Expertise zu stärken und langfristige digitale Kapazitäten aufzubauen, die eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung unterstützen können.
Marokko stärkt seine Rolle in der globalen KI-Governance
Die Treffen in Genf spiegeln Marokkos umfassendere Strategie wider, ein aktiver Beitrag zu internationalen Diskussionen über die Governance künstlicher Intelligenz zu werden und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen afrikanischen und arabischen Nationen zu fördern.
Durch den Ausbau von Partnerschaften mit Regierungen und internationalen Organisationen strebt das Königreich an, ein inklusives digitales Ökosystem zu fördern, das Innovation, Wissensaustausch und verantwortungsvolle KI-Einführung in aufstrebenden Märkten unterstützt.
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