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Metas KI-Bot-Skandal: Bilder und Informationen von Prominenten ohne deren Zustimmung verwendet

Yesterday 13:46
Metas KI-Bot-Skandal: Bilder und Informationen von Prominenten ohne deren Zustimmung verwendet
Zoom

Reuters enthüllte, dass Meta die Namen und Bilder mehrerer prominenter internationaler Stars, darunter Taylor Swift, Scarlett Johansson, Anne Hathaway und Selena Gomez, nutzte, um ohne deren Zustimmung Chatbots auf seinen Social-Media-Plattformen zu erstellen.

Den Ermittlungen zufolge wurden einige dieser Bots von Nutzern mithilfe von Metas Chatbot-Tools entwickelt. Überraschenderweise erstellte ein Mitarbeiter des Unternehmens drei davon selbst, von denen mindestens zwei Taylor Swift verspotteten.

Das Unternehmen erlaubte außerdem die Veröffentlichung generischer Bots, die prominente Kinder darstellten, darunter den 16-jährigen Schauspieler Walker Scobell.

Im Rahmen wochenlanger Überwachung stellte Reuters fest, dass die Avatare dieser Bots oft vorgaben, echte Stars darzustellen, und sogar unangemessene Bilder von einigen von ihnen erstellten.

Meta-Sprecher Andy Stone erklärte, der Vorfall verstoße gegen die Unternehmensrichtlinien und betonte, KI-Tools hätten die Erstellung solcher Inhalte nicht zulassen dürfen.

Der Fall löste auch juristische Kontroversen aus. Mark Lemley, Rechtsprofessor an der Stanford University, wies darauf hin, dass das kalifornische Persönlichkeitsrecht die Verwendung des Namens oder Bildnisses einer Person zu kommerziellen Zwecken ohne deren Zustimmung verbiete, und behauptete, dass Metas Handlungen unter diese gesetzlichen Ausnahmen fielen.

Die Schauspielerin Anne Hathaway äußerte sich besorgt über die Verbreitung unangemessener Bilder, die ihr mithilfe von KI-Tools zugeschrieben werden, und bestätigte, dass sie Maßnahmen erwägt, darauf zu reagieren.

Die Krise beschränkt sich nicht nur auf Meta. Eine Untersuchung ergab, dass Elon Musks Plattform Grok auf Nutzeranfrage ebenfalls unangemessene Bilder von Prominenten generierte.

Metas Entscheidung, diese Bots direkt in seine wichtigsten Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp zu integrieren, hat die Kritik jedoch verstärkt, insbesondere nach früheren Skandalen um die Unternehmensrichtlinien.

Kürzlich löste das Unternehmen Kontroversen aus, als bekannt wurde, dass interne Richtlinien für seine KI-Programme fälschlicherweise romantische oder sinnliche Gespräche mit Kindern erlaubten. Dies führte zu einer formellen Untersuchung durch den US-Senat und zu Warnungen von 44 Generalstaatsanwälten gegen Meta und andere Unternehmen.



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