Schweiz bekräftigt diplomatische Position zur Unterstützung des Autonomieplans
Die Schweiz bekräftigte am Freitag ihre Unterstützung für Marokkos vorgeschlagene Autonomieinitiative und bezeichnete sie als die „ernsthafteste, glaubwürdigste und pragmatischste Grundlage“ zur Beilegung des regionalen Konflikts. Diese Position wurde in einer gemeinsamen Erklärung im Anschluss an ein offizielles Treffen in Bern zwischen Bundesrat und Außenminister Ignazio Cassis und Außenminister Nasser Bourita zum Ausdruck gebracht.
In der Erklärung begrüßte die Schweiz zudem die Annahme der Resolution 2797 des UN-Sicherheitsrates und erklärte, dass ein echter Autonomiestatus unter marokkanischer Souveränität eine der realistischsten Optionen für eine dauerhafte und für beide Seiten akzeptable Lösung darstelle.
Bern bekräftigte außerdem sein Bekenntnis zur zentralen Rolle der Vereinten Nationen bei der Führung des politischen Prozesses und sprach sich für die Bemühungen des Generalsekretärs und seines Persönlichen Gesandten zur Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den Parteien aus.
Diese Haltung ist Teil einer internationalen Dynamik, die durch wachsende Unterstützung für Marokkos Autonomieinitiative gekennzeichnet ist. Immer mehr Akteure sehen darin einen glaubwürdigen Ausweg aus der diplomatischen Sackgasse. Sie spiegelt auch die allmähliche Verschiebung des Machtgleichgewichts innerhalb der internationalen Gemeinschaft wider, in der pragmatische Ansätze zunehmend ideologische Positionen verdrängen.
Die Stärkung dieses Konsenses erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem mehrere internationale Mächte und Partner unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen immer deutlichere Signale für eine politische Lösung aussenden, die auf Realismus und Kompromissbereitschaft beruht.
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