Südafrika: Fast 1.800 beschlagnahmte Waffen aus Lesotho zerstört
Südafrika und Lesotho verstärken ihre polizeiliche Zusammenarbeit im Kampf gegen den illegalen Waffenhandel. Fast 1.800 Waffen, die bei Operationen in Lesotho beschlagnahmt wurden, wurden nach Südafrika transferiert, bevor sie endgültig zerstört wurden.
Die südafrikanischen und lesothanischen Behörden haben einen weiteren Schritt im gemeinsamen Kampf gegen den Waffenhandel unternommen. Am Freitag haben die Polizeikräfte beider Länder 1.787 beschlagnahmte Schusswaffen aus Lesotho im Rahmen verschiedener Operationen zur Bekämpfung der Kriminalität zerstört.
Die von der lesothanischen Polizei bei gezielten Einsätzen beschlagnahmten Waffen wurden nach Südafrika transferiert, wo sie zerstört wurden. Die Operation zielt insbesondere darauf ab, zu verhindern, dass diese Waffen wieder in kriminelle Kreisläufe gelangen oder in illegalen Aktivitäten auf beiden Seiten der Grenze verwendet werden.
Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern
Diese Initiative verdeutlicht den Willen Südafrikas und Lesothos, ihre Koordination angesichts der grenzüberschreitenden Dimension der mit Schusswaffen verbundenen Kriminalität zu stärken.
Die Nationalen Zentralbüros von Interpol beider Länder haben an der Organisation und Überwachung des Waffentransfers teilgenommen. Ihr Eingreifen hat die Koordination zwischen den verschiedenen an dieser Operation beteiligten Diensten sichergestellt.
Für die südafrikanische Polizei unterstreicht diese Art von Aktion die Bedeutung einer engen internationalen Zusammenarbeit zur Begrenzung der Verbreitung illegaler Waffen und ihres Verkehrs zwischen den Ländern der Region.
Im Rahmen des Afrikanischen Amnestie-Monats
Die Zerstörung der Waffen erfolgt auch im Kontext des Afrikanischen Amnestie-Monats, einer Initiative, die Teil der Bemühungen der Afrikanischen Union ist, die Präsenz und den Verkehr illegaler Waffen auf dem Kontinent zu reduzieren.
Dieser Ansatz entspricht dem kontinentalen Ziel, "die Waffen zum Schweigen zu bringen", insbesondere durch die Rückgewinnung, Neutralisierung und Zerstörung illegal besessener Waffen.
Über die symbolische Dimension hinaus betrachten die Behörden die endgültige Zerstörung der beschlagnahmten Waffen als ein konkretes Mittel zur Reduzierung der Risiken, dass sie umgeleitet oder an kriminelle Netzwerke verkauft werden.
Eine zweite Operation in zwei Monaten
Die Operation mit Lesotho erfolgt nur wenige Wochen nach einer bedeutenden Zerstörungskampagne, die in Südafrika durchgeführt wurde.
Im Juli hatten die südafrikanischen Behörden 11.859 Schusswaffen sowie 4.089 Spielzeugwaffen und Druckluftwaffen zerstört.
Die Wiederholung dieser Operationen zeigt, wie wichtig den Behörden die Beseitigung der Bestände an Waffen ist, die bei Polizeieinsätzen sichergestellt wurden.
Für Pretoria und Maseru stellt die Zerstörung somit ein wesentliches Glied in der Strategie zur Bekämpfung der bewaffneten Kriminalität und des grenzüberschreitenden Handels dar. Sie stellt vor allem sicher, dass die aus dem Verkehr gezogenen Waffen nicht erneut kriminelle Netzwerke unterstützen können.
Eine Priorität für die regionale Sicherheit
Die Zusammenarbeit zwischen Südafrika und Lesotho findet in einem Kontext statt, in dem der Verkehr illegaler Waffen ein Sicherheitsproblem darstellt, das über nationale Grenzen hinausgeht.
Durch die Einbindung der Polizeidienste, der nationalen Interpol-Strukturen und regionaler Kooperationsmechanismen versuchen die beiden Länder, die Bewegungen von Waffen besser zu kontrollieren und deren Wiedereinführung in die Untergrundnetzwerke zu verhindern.
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