Taifun Saudel trifft zum dritten Mal auf China
Taifun Saudel landete am Donnerstagmorgen an der Küste der Provinz Fujian und markierte damit die dritte Landung des Sturms in China, nachdem er in den letzten Tagen zweimal die östliche Provinz Zhejiang getroffen hatte.
Der Sturm veranlasste die Behörden, den Präsenzunterricht in den Städten Fuzhou und Quanzhou auszusetzen und mehrere Touristenattraktionen, einschließlich Freizeitparks in Fuzhou, vorübergehend zu schließen. Auch die Passagierfähren wurden auf 24 Routen entlang der Fujian-Küste eingestellt, während die Beamten sich auf sich verschlechternde Wetterbedingungen vorbereiteten.
Die Katastrophenschutzbehörden von Fujian warnten die Bewohner vor intensiven Regenstürmen und dem Risiko sekundärer Katastrophen, einschließlich plötzlicher Überschwemmungen und Erdrutsche. In einer Erklärung teilten die Behörden mit, dass die Provinz anhaltenden und starken Regenfällen ausgesetzt sei.
Saudel hatte zuvor am 28. August zweimal an der Küste von Zhejiang landgegangen. Die wiederholten Auswirkungen haben Besorgnis über weitere Überschwemmungen und Störungen in Küstengebieten geweckt, die bereits extremem Wetter ausgesetzt sind.
In der vergangenen Woche evakuierten die Behörden etwa 247.700 Menschen aus als besonders gefährdet geltenden Gebieten in Fujian, nachdem sie Warnungen über die Möglichkeit starker Regenfälle herausgegeben hatten, so die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.
In den letzten Monaten haben mehrere Teile Chinas schweres Wetter erlebt, wobei eine Reihe von Taifunen sintflutartige Regenfälle, Überschwemmungen und weitreichende Störungen mit sich brachten. Großangelegte Evakuierungen wurden in betroffenen Regionen durchgeführt, während die Behörden versuchen, die Risiken für die Bewohner zu minimieren.
Der jüngste Sturm hebt auch die wachsenden Herausforderungen hervor, mit denen Gemeinschaften konfrontiert sind, die extremem Wetter ausgesetzt sind. Wissenschaftler haben gewarnt, dass steigende globale Temperaturen, die hauptsächlich durch Treibhausgasemissionen aus fossilen Brennstoffen verursacht werden, zu häufigeren oder intensiveren extremen Wetterereignissen beitragen könnten.
Für die lokalen Behörden bleibt die unmittelbare Priorität der Schutz der Bewohner, die Aufrechterhaltung der Notfallkommunikation und die Begrenzung der Auswirkungen von Überschwemmungen und Erdrutschen, während in Teilen Südostchinas weiterhin starker Regen fällt.
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