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NATO: Alle Mitgliedsstaaten erhöhen ihre Verteidigungsausgaben bis 2025 auf 2 % des BIP

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NATO: Alle Mitgliedsstaaten erhöhen ihre Verteidigungsausgaben bis 2025 auf 2 % des BIP
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Der NATO-Gipfel bestätigte, dass die 32 Mitgliedsstaaten das 2014 gesetzte Ziel erreichen werden, bis 2025 mindestens 2 % ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben aufzuwenden. Dieser strategische Schritt, der nach der russischen Annexion der Krim beschlossen wurde, wurde nun vom gesamten Bündnis umgesetzt.

Laut der Website Swissinfo verpflichteten sich die Bündnispartner im vergangenen Juni zudem, ihre Haushaltsausgaben bis 2035 auf 5 % des BIP zu erhöhen: 3,5 % für militärische Angelegenheiten und 1,5 % für Sicherheit. Bis 2025 plant die NATO einen Gesamthaushalt von über 1,5 Billionen US-Dollar.

Diese Beschleunigung ist auf den Druck von US-Präsident Donald Trump zurückzuführen, der eine gerechtere Aufteilung der Sicherheitsverantwortung zwischen den Vereinigten Staaten und Europa fordert. Washington erwägt zudem, seine militärische Präsenz auf dem Kontinent zu reduzieren, um seine Prioritäten gegenüber China neu auszurichten.

Diese verstärkten Anstrengungen zielen auch darauf ab, russischen Bedrohungen entgegenzuwirken. Westliche Regierungsvertreter schätzen, dass Moskau innerhalb von drei bis fünf Jahren, sobald der Krieg in der Ukraine beendet ist, ein Mitgliedsland des Bündnisses ins Visier nehmen könnte.

Polen belegt mit 4,48 % seines BIP den ersten Platz in der Rangliste, gefolgt von den baltischen Staaten. In absoluten Zahlen bleiben die USA mit 3,22 % der größte Beitragszahler und liegen damit deutlich über dem anderer Bündnismitglieder.



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