Nepal: 33 Briten nach tödlicher Flut vermisst
Dreiunddreißig britische Staatsangehörige gehören zu den Hunderten von Personen, die nach der heftigen Flut, die Gebiete nahe der Grenze zwischen Nepal und Tibet getroffen hat, weiterhin vermisst werden. Unter ihnen befinden sich ein 13-jähriges Mädchen und ein 14-jähriger Junge, während die Suchoperationen in den verwüsteten Regionen fortgesetzt werden.
Angesichts des Ausmaßes der Katastrophe hat das Vereinigte Königreich 5 Millionen Pfund an Hilfe angekündigt, um die Notfallreaktion in Nepal zu unterstützen. Der britische Premierminister, Andy Burnham, bezeichnete die Situation als besonders belastend und verheerend und forderte die in den betroffenen Gebieten Anwesenden auf, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.
Das britische Außenministerium hat erklärt, in engem Kontakt mit den nepalesischen Behörden zu stehen, um weitere Informationen über die als vermisst gemeldeten britischen Staatsangehörigen zu erhalten. London empfiehlt auch seinen Bürgern, die sich im Land befinden, die Entwicklung der Situation und die Sicherheitsanweisungen aufmerksam zu verfolgen.
Der britische Außenminister, Ed Miliband, hat sich mit seinem nepalesischen Amtskollegen getroffen, um finanzielle Unterstützung sowie Hilfe bei den Such- und Rettungsoperationen anzubieten.
Eine gemeinsame Erklärung, die unter anderem Australien, die Europäische Union, Finnland, Frankreich, Norwegen und die Schweiz umfasst, hat außerdem die ausländischen Staatsangehörigen in Nepal aufgefordert, in den betroffenen Gebieten besonders vorsichtig zu sein.
Eine besonders schwere menschliche Bilanz
Die Katastrophe hat laut den nepalesischen Behörden mindestens 270 Todesopfer gefordert. Die Zahl der Vermissten beläuft sich weiterhin auf 823 Personen, darunter 517 ausländische Staatsangehörige.
Die am stärksten betroffenen Gebiete umfassen das Tal des Trishuli-Flusses im Distrikt Nuwakot, nördlich von Kathmandu, sowie das Bhotekoshi-Tal, das östlich der nepalesischen Hauptstadt liegt.
Laut Berichten des United States Geological Survey (USGS) könnte die Katastrophe mit dem Zusammenbruch eines Gletschers zusammenhängen. Dieses Ereignis wurde von einem Erdbeben der Magnitude 5,2 und mehreren Erdrutschen gefolgt, die die Situation in dieser bergigen Region erheblich verschärften.
Während die Sucharbeiten fortgesetzt werden, bleiben die nepalesischen Behörden und ihre internationalen Partner mobilisiert, um die Vermissten zu finden, die Überlebenden zu retten und Nothilfe zu den betroffenen Bevölkerungsgruppen zu bringen.
-
15:40
-
14:37
-
14:34
-
14:33
-
14:12
-
14:00
-
13:55
-
13:45
-
13:40
-
13:31
-
13:26
-
13:21
-
13:06
-
11:11
-
11:06
-
11:05
-
10:59
-
10:54
-
10:41
-
10:35
-
10:22
-
10:05
-
09:51
-
09:06
-
08:56
-
08:50
-
08:43
-
08:37
-
08:30
-
08:14
-
08:02
-
07:51
-
07:36
-
07:30
-
17:07
-
17:01
-
16:55
-
16:23
-
15:53