Philippinen: Das Schiffsunglück der June-Aster fordert mindestens 76 Tote
Die Bilanz des Brandes, der am Mittwoch die Fähre MV June-Aster vor der Insel Palawan verwüstete, hat sich erheblich erhöht. Die philippinischen Küstenwachen haben die Entdeckung von 41 neuen Leichnamen bekannt gegeben, wodurch die Zahl der Opfer auf 76 gestiegen ist. Die Bergungs- und Identifikationsoperationen dauern an.
41 neue Leichname an Bord gefunden
Die Bilanz der maritimen Katastrophe auf den Philippinen steigt weiter an. Nach einer ersten Zählung von 35 Toten, die am Samstagmorgen bekannt gegeben wurde, haben die Rettungsteams 41 zusätzliche Leichname im Wrack der MV June-Aster gefunden.
Das Schiff, das am Mittwochabend von einem Brand heimgesucht wurde, ist auf einem Eiland vor Coron in der Provinz Palawan, im Westen des Archipels, gestrandet.
Die Leichname müssen in einen Hafen in Coron gebracht werden, wo sie im Rahmen des Identifikationsprozesses behandelt werden.
Eine schwierige Identifizierung
Die philippinischen Behörden haben vorläufige Beisetzungen vorgesehen, während DNA-Analysen zur Identifizierung der Opfer durchgeführt werden.
Die Familien werden zunächst eingeladen, persönliche Gegenstände zu erkennen, die möglicherweise ihren Angehörigen gehören. Anschließend können DNA-Proben entnommen werden, um die Identitäten zu bestätigen.
Dieses Verfahren erfolgt, während mehrere Leichname in verschiedenen Teilen des Schiffs, insbesondere in den Bereichen für Passagiere der Economy-Klasse, gefunden wurden.
Die Suche im Wrack geht weiter
Die Rettungsteams setzten ihre Untersuchungen am Samstag im Inneren der Fähre fort. Die Behörden hatten noch nicht bekannt gegeben, wie viele Leichname sich möglicherweise noch an Bord befinden.
Laut den Küstenwachen haben die Retter weiterhin systematisch die verschiedenen Bereiche des Schiffs inspiziert, nachdem sie neue Opfer entdeckt hatten.
Das Feuer brach im Vorschiff aus und breitete sich sehr schnell über die gesamte Fähre aus. Nach Angaben der Küstenwache hatten die Flammen das Schiff wenige Sekunden nach einer Explosion überrannt.
Während die Bergungsoperationen fortgesetzt werden, müssen die Behörden nun die endgültige Zahl der Opfer ermitteln und ihre Identifizierung abschließen.
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