Venezuela: Die Bilanz des Doppel-Erdbebens steigt auf 6509 Tote
Zwei Monate nach den gewaltigen Erschütterungen, die die venezolanische Küste getroffen haben, gehen die Suchaktionen in den betroffenen Gebieten weiter. Die Übergangsregierung meldet nun 6509 Todesfälle, was 71 zusätzlichen Opfern im Vergleich zur vorherigen offiziellen Bilanz entspricht.
Das Drama offenbart weiterhin sein Ausmaß in Venezuela. Laut der neuen Bilanz, die am Montag von der Übergangsregierung bekannt gegeben wurde, haben 6509 Menschen ihr Leben verloren bei dem Doppel-Erdbeben, das das Land am 24. Juni erschütterte. Die vorherige Zählung, veröffentlicht am 17. August, berichtete von 6438 Toten.
Dieser neue Anstieg erfolgt, während die Suchoperationen noch nicht abgeschlossen sind. In La Guaira, im gleichnamigen Bundesstaat, erkunden freiwillige Retter und Angehörige der Opfer weiterhin die Trümmer auf der Suche nach Vermissten.
Erschütterungen von außergewöhnlicher Stärke
Die beiden Erdbeben, die mit 7,2 und 7,5 Magnitude bewertet wurden, trafen die venezolanische Küste am 24. Juni. Die Erschütterungen hatten insbesondere Auswirkungen auf den Bundesstaat La Guaira, nördlich von Caracas, wo die Zerstörungen erheblich waren.
Mindestens 190 Gebäude sind eingestürzt infolge der Erdbeben. Mehrere Bereiche sind weiterhin von den Folgen der Katastrophe geprägt, während die Aufräum- und Identifikationsoperationen der Opfer fortgesetzt werden.
Die Suche geht zwei Monate nach der Katastrophe weiter
Die seit den ersten Erschütterungen vergangene Zeit hat die Operationen vor Ort nicht beendet. Freiwillige und Mitglieder trauernder Familien beteiligen sich weiterhin an den Suchaktionen in den zerstörten Gebäuden von La Guaira.
Diese Mobilisierung verdeutlicht die Schwierigkeiten der Behörden, die menschliche Bilanz der Katastrophe abzuschließen. Jede neue Operation in den Trümmern kann tatsächlich zur Entdeckung neuer Leichname führen, was die offizielle Zahl der Opfer erhöhen könnte.
Eine Bilanz, die weiterhin variieren kann
Mit 71 zusätzlichen Todesfällen, die innerhalb einer Woche gemeldet wurden, bleibt die Bilanz besonders schwer und könnte sich noch ändern, solange die Suchaktionen nicht abgeschlossen sind.
Die Katastrophe hinterlässt somit ein Land, das mit einer langen Phase der Erholung konfrontiert ist. Über die Zahl der Opfer hinaus wirft der Einsturz von Dutzenden von Gebäuden auch die Frage der Wiederaufbau der am stärksten betroffenen Küstenregionen auf.
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