WM 2026: Extreme Hitze droht das Turnier
Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada stattfinden soll, rückt näher und die Sorgen um die vorhergesagten Wetterbedingungen wachsen. Experten und Wissenschaftler warnen vor potenziell extremen Temperaturen, die Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer gefährden könnten.
Laut einer aktuellen Studie könnten in einigen Austragungsorten Höchsttemperaturen von über 46 °C (115 °F) erreicht werden, in Extremfällen sogar fast 50 °C (122 °F). Orte wie Arlington, Houston und Monterrey gehören zu den am stärksten betroffenen Gebieten. Für Donal Mullan ist die Situation besorgniserregend: In den meisten Stadien – 14 von 16 – könnten gefährlich hohe Temperaturen herrschen.
Das Turnier findet im nordamerikanischen Sommer statt und wird somit vor dem Hintergrund steigender globaler Temperaturen infolge des Klimawandels ausgetragen. Diese Situation steht im deutlichen Gegensatz zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022, die ausnahmsweise in den Winter verlegt wurde, um diese Risiken zu vermeiden.
Angesichts dieser Herausforderungen plant die FIFA verschiedene Anpassungsmaßnahmen: dreiminütige Trinkpausen in der Mitte jeder Halbzeit, fünf Auswechslungen pro Team, mindestens drei Tage Ruhezeit zwischen den Spielen und die Einrichtung klimatisierter Bereiche für einige Freiluftspiele.
Einigen Experten werden diese Maßnahmen jedoch weiterhin als unzureichend angesehen. Donald Mullan fordert strengere Schutzmaßnahmen, insbesondere durch mehr Kühlpausen und einen besseren Zugang zu Wasser und Ausrüstung zur Senkung der Körpertemperatur.
Da diese Ausgabe die größte in der Geschichte des Fußballs werden dürfte, könnte das Hitzemanagement neben der sportlichen Leistung zu einer der größten Herausforderungen des Wettbewerbs werden.
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