Eilmeldung 22:00 Genie 4: Wie Googles neues KI-Modell Gaming, Film und Robotik transformieren könnte 21:30 OpenAI verklagt, nachdem Eltern behaupten, ChatGPT habe ihre Tochter ermutigt, ihre Epilepsie-Medikamente abzusetzen 21:00 Iranischer Krieg: Teheran weist Katars sieben Tage umfassenden Friedensrahmen zurück, während die Spannungen steigen 20:00 Spannungen im Nahen Osten: Teheran warnt vor verheerenden wirtschaftlichen Folgen durch israelische Offensive 17:30 Marokko und FAO erkunden landwirtschaftliche Innovationen zur Stärkung der Ernährungssicherheit 16:03 Wahlen in Israel: Europäische Union bekräftigt Zusammenarbeit inmitten politischer Unsicherheit 15:30 Frankreich bekräftigt Engagement für Zwei-Staaten-Lösung unabhängig von den Ergebnissen der israelischen Wahlen 13:00 Die USA senden Patriot-Raketenabwehrsystem in den Nahen Osten angesichts wachsender Spannungen mit Iran 12:45 Kylian Mbappé Kontroverse: Peking akzeptiert Entschuldigung, zeigt aber keine Anzeichen einer Lockerung der Maßnahmen 12:00 Zugunglück in Spanien fordert mindestens 46 Tote bei Toledo 11:45 PSG-Star Khvicha Kvaratskhelia unterzieht sich in Doha erfolgreicher Knieoperation 11:36 Marokkanische Sahara: Deutschland bekräftigt Unterstützung für den Autonomieplan vor der UN-Abstimmung 11:28 Vereinigte Staaten: Neue Gesundheitsbescheinigung für Reisende ab November 2026 erforderlich 11:24 Spanien: Kollision zwischen zwei Zügen verletzt Passagiere nahe Madrid 10:45 FIFA wird marokkanische Stadien vor der Weltmeisterschaft 2030 inspizieren 10:00 Krise im Hormus: Katar fordert Iran auf, Drohungen zu beenden und Diplomatie zu unterstützen 09:45 Angriff auf die israelische Botschaft in Belgrad: Serbischer Polizist verletzt, Angreifer getötet 09:30 Azzedine Ounahi Verletzung: Operation erwartet, da Marokko-Star bis 2027 ausfällt 09:15 Epstein-Akten: Demokraten fordern unabhängige Untersuchung von Donald Trumps früheren Verbindungen 09:00 Wahlen in Israel 2026: Netanyahu verliert an Boden, während arabische Parteien in Umfragen zulegen 08:47 PSG interessiert sich für den marokkanischen Flügelspieler Abde Ezzalzouli, während Barcelona 11 Millionen Euro verdienen könnte 08:24 Wettervorhersage für Marokko: Vereinzelte Regenschauer, Küstennebel und wärmeres Wetter am 28. Oktober 08:00 Flávio Bolsonaro soll Brasilien in die Vereinigten Staaten verlassen haben amid rechtlichen Ermittlungen

Ameiseninvasion in Kehl: Wie invasive Arten sich in ganz Deutschland ausbreiten

Monday 24 June 2024 - 15:20
Ameiseninvasion in Kehl: Wie invasive Arten sich in ganz Deutschland ausbreiten

Die Stadt Kehl kämpft zurzeit gegen eine Invasion von Ameisen. Die Insekten richten enorme Schäden an und sie könnten nur ein Vorbote sein für zahlreiche Tierarten, die der Klimawandel nach Deutschland bringt. Wie breiten sich invasive Arten aus? Und warum sind sie so schwer zu bekämpfen?

Sie sind zwei bis drei Millimeter groß, schwarz und terrorisieren gerade eine ganze Stadt. Abermillionen von Ameisen machen sich im baden-württembergischen Kehl breit. Sie unterhöhlen Gehwege, nisten sich in Fußböden oder Wänden ein und beschädigen die Isolierung von Gebäuden. Auch in Verteilerkästen sind sie zu finden und haben so bereits für Strom- und Internetausfälle gesorgt.

Die Ameisen vermehren sich explosionsartig. Doch mit herkömmlichen Mitteln wie etwa Heißschaum ist ihnen kaum beizukommen. Die Einwohner der Grenzstadt sind zunehmend genervt.

Tapinoma magnum – so der biologische Name der Gattung – ist eine invasive Art und kommt ursprünglich aus Nordafrika. Doch wie gelangte das Tier nach Deutschland? Wahrscheinlich als Mitreisender auf einer Pflanze, vermutet Florian Menzel von der Universität Mainz. In einer Baumschule im benachbarten Ingelheim wurde die Art erstmals in Deutschland nachgewiesen. Das war 2011. Vermutlich kam die Ameise mit Wurzelballen aus dem Mittelmeerraum dorthin.

Nicht nur Ameisen: Invasive Arten ein weltweites Problem

"Invasive Ameisen stellen weltweit ein enormes Problem dar", sagt Menzel im Gespräch mit unserer Redaktion. So führt die "Globale Datenbank der invasiven Arten" auf ihrer Liste der 100 schlimmsten invasiven Arten alleine fünf Ameisenarten. "Schlimm" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die jeweiligen Arten eine große Bedrohung für die biologische Vielfalt, für die Landwirtschaft oder andere Interessen darstellen.

Ein Phänomen, das in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Der Grund liegt in der Globalisierung. "Gerade der weltweite Handel von Lebensmitteln, aber auch von anderen Pflanzen und Tieren bringt es mit sich, dass man sehr viele Tiere mitschleppt", sagt Menzel.

Ob versteckt in Bananenkisten, im Blätterwerk von Pflanzen oder ganz einfach in Containern – die Reisemöglichkeiten für Tiere haben enorm zugenommen. Dabei stellen gebietsfremde Arten nicht automatisch ein Problem dar. Im Gegenteil: Sie können die Vielfalt der heimischen Flora und Fauna sogar bereichern. Nur gebietsfremde Arten, die diese Vielfalt gefährden, werden als invasiv betrachtet.


  • Fajr
  • Sonnenaufgang
  • Dhuhr
  • Asr
  • Maghrib
  • Isha

Mehr lesen

Diese Website, walaw.press, verwendet Cookies, um Ihnen ein gutes Surferlebnis zu bieten und unsere Dienste kontinuierlich zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu.